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Hinweise und frohe Ostern

Es ist wieder soweit es wird wärmer und so mancher der über den Winter eine Pause eingelegt hat fängt wieder an Kanu zu fahren. Die herrlichen Temperaturen der letzten Tage laden dazu gerade ein.

Der Kanu-Club weißt auf Grund dieser Tatsache seine Mitglieder nochmals auf die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen in den beiden Bootshäusern hin. Des Weiteren möchten wir auch nochmal auf die Schimmwestenpflicht hinweisen, da die Wassertemperatur gerade einmal 12 Grad in der Spitze beträgt.

Der Kanu-Club Kelheim wünscht außerdem all seine Mitgliedern und Paddelbegeisterten zudem frohe Ostern.

Bleibt Gesund und auf ein baldiges Wiedersehen wenn sich die Infektionslage verbessert hat.

Absage des 23. Abfahrtsrennen auf der Donau

Auf Grund der steigenden Corona-Infektionszahlen muss der Kanu-Club Kelheim das geplante 23. Abfahrtsrennen auf der Donau absagen.

Sollten Sie sich bereits angemeldet haben und noch weitere Fragen haben können Sie sich über das Kontaktformular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an uns wenden.

Wir sind in der Klärung, ob das Abfahrtsrennen zu einen späteren Zeitpunkt dieses Jahres stattfinden kann. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich das Infektionsgeschehen verbessert hat.

Stellungnahme zur BR-Sendung "Unkraut" mit dem Thema "Was sind Schutzgebiete eigentlich wert"

Liebe Vereinsmitglieder,

die Vorstandschaft hat eine Stellungnahme bzgl. des BR-Sendung Unkraut mit dem Thema "Was sind Schutzgebiete eigentlich wert" verfasst. 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ganz zu Recht hat die Moderatorin Janina Nottensteiner den Beitrag mit dem Statement „Die Weltenburger Enge, ein Juwel bayerischer Kultur - und Naturlandschaft“ eröffnet. Bereits Kelten, Römer, bayerische Könige und nicht zuletzt der erholungssuchende moderne Mensch konnten und können dem wohl zustimmen. Und hier zeigt sich auch das ganze Dilemma aus der Sicht der Naturschützer - dass der Mensch nämlich die Natur hier schon immer genutzt und auch geprägt hat.

Die Weltenburger Enge hat sich in den letzten Jahren einer steigenden touristischen Beliebtheit erfreut, nicht zuletzt auch durch die Auszeichnung als erstes bayerisches „Nationales Naturmonument“, mit der Konsequenz steigender Besucherzahlen.

Die negativen Auswirkungen dieser zunehmenden „menschlichen Nähe und Aufmerksamkeit“ wurden im Beitrag von den Kreistagsabgeordneten Konrad Pöppel und Hans-Peter Schmalz umfassend dargestellt. Dabei hatten die Beitragenden allen voran die Kanufahrer als Störenfriede und Naturzerstörer im Visier.

Wir als Kanufahrer des KC-Kelheim möchten dieser einseitigen und tendenziösen Darstellung in aller Deutlichkeit widersprechen.

Wir weisen unsere Mitglieder stets auf aufmerksames und rücksichtsvolles Verhalten im Schutzgebiet hin.

  • Im Rahmen von Kursen schulen wir die Sportler*innen in der richtigen Ausübung des Sports, und dazu gehört auch das richtige Verhalten im Schutzgebiet.
  • Zu Zeiten der Vogelbrut bitten wir unsere Mitglieder, die Kiesbänke, außer der „Kanuinsel“ nicht zu betreten und beim Paddeln die linke Donauseite zu benutzen.
  • Wir arbeiten zu jeder Zeit vertrauensvoll mit der der örtlichen Naturschutzbehörde und dem VöF, wenn es um besondere Rücksichtnahme bei Brutzeiten von Wasservögeln oder die Belange der Fischerei geht, zusammen.
  • Bei der Umsetzung der Weltenburger Enge zum Naturmonument und der Vorbereitung zur Novellierung der Schutzgebietsverordnungen zur Weltenburger Enge und Altmühlleiten wurde der KC-Kelheim als Gesprächspartner von der oberen Naturschutzbehörde miteinbezogen. Die Gespräche fanden in einer konstruktiven und vertrauensvollen Weise statt.
  • Der Flussabschnitt zwischen Weltenburg und Kelheim wird, vor allem in den Sommermonaten, von vielen Ausflüglern auf mehr oder weniger schwimmfähigen Schlauchbooten und Schwimmtieren befahren, auf deren Verhalten der KC-Kelheim keinen Einfluss hat.

Leider wurden diese Punkte im Beitrag weder erwähnt, noch wurde im Vorfeld von den Beitragsmachern das Gespräch mit den Kajakfahrern im Verein gesucht.

Im Ergebnis wurden diese als Naturzerstörer gebrandmarkt und dieser Sport in der Öffentlichkeit negativ dargestellt. Der Beitrag des BR zum Reizthema „Erholung und Naturschutz“ hat die Gräben zwischen Naturschutz und Erholungssuchenden vertieft und zum Thema keine neuen Erkenntnisse gebracht.

 

Die Vorstandschaft

 

Verdienstnadel in Silber würdigt Marianne Fruth

Oliver Bungers (r.) überreicht im Beisein von Robert Sommer (Mitte) die Verbandsnadel in Silber an Marianne Fruth, die Vorsitzende des Kelheimer Kanu-Clubs. Foto: Werner Götz

Bei der Tagung des Bezirk Niederbayern des Bayerischen Kanu-Verbands auf der MS Renate  erhielt unsere Vorstandsvorsitzende Marianne Fruth die Verdienstnadel in Silber für ihre herausragenden Leistungen im Bayrischen Kanu-Verband und ins besonderen bei uns im Kanu-Club Kelheim.

"Wenn man eine Person mit dem neugebauten Bootshaus in Kelheim in Verbindung bringt, dann bist Du das", begann BKV-Präsident Oliver Bungers seine Laudatio auf Marianne Fruth und überreichte ihr ihr im Anschluss die Verdienstnadel mit den Worten "Du bist eine Institution geworden, im Bayerischen Kanu-Verband gibt es niemanden, der deinen Namen nicht kennt".

Podestplätze für Kelheimer Rennsportler

Wie alle Sportarten hat dieses Jahr auch der Wildwasserrennsport mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Nichtsdestotrotz konnten im Herbst zwei Rennen mit Kelheimer Beteiligung und Erfolg gefahren werden. Besonders erfreulich ist, dass auch neue Fahrer für die Leistungsklasse der Herren gewonnen werden konnten. Insgesamt befindet sich die Renngruppe des KCK auf einem guten Weg.

Das erste der beiden Rennevents, der Münchener Kindl-Cup wurde von der TG München auf der Floßlände (Isar) südlich der Landeshauptstadt am Wochenende vom 19.-20.September ausgerichtet. Hier gab es einen Sprintlauf bei dem knapp 80 Kanutinnen und Kanuten um den Sieg kämpften. Die Konkurrenz war aus ganz Deutschland angereist. Kelheim war hier mit Matthias Gabler und Jan Roggenhofer (beide Herren-Kajak-Einer) und Sophia Gruber (Damen Kajak-Einer) in den Kajaks vertreten. Günther Bachhuber fuhr in der Klasse Masters D der Canadier-Einer. In der etwa einminütigen Sprintdisziplin sind selbst kleine Fahrfehler ausschlaggebend, daher setzten sich hier die Favoriten aus anderen Vereinen klar durch. Trotzdem holten die Kelheimer mit den Plätzen acht und neun bei den Herren K1 und Platz drei bei den Damen ordentliche Platzierungen. Günter Bachhuber holte außer Konkurrenz den Sieg in seiner Wertungsklasse.

Am Tag darauf fand der alljährliche Isarmarathon statt, ein kräftezehrendes Rennen von 20km Länge von Bad Tölz nach Wolfratshausen. Die Abordnung des KCK (allesamt Langdistanz-Spezialisten) rechnete sich hier deutlich bessere Chancen auf gute Platzierungen aus und wurde nicht enttäuscht. Für den KCK startete zusätzlich zum Vortag auch noch Ludwig Häckl im K1. Auf der leichten Wildwasserstrecke sorgten viele ins Wasser hängende Bäume für die größten Gefahren. Nach dem Durcheinander im Massenstart zog sich das Feld auseinander, wobei KCK-Aushängeschild Matthias Gabler eine Gruppe in seinem Tempo fand. Die KCK-Dame Sophia Gruber hatte weniger Glück, sie musste das gesamte Rennen allein bestreiten, was nach ihren Worten „schon anstrengend“ war. Insgesamt verlief das Rennen dann hervorragend für die Kelheimer Mannschaft. Matthias Gabler wurde mit einer Glanzleistung dritter bayerischer Meister in der Marathon-Disziplin. Sophia Gruber wurde zweite bayerische Meisterin. Ludwig Häckl holte mit einer guten Leistung den achten Platz bei seiner erst zweiten Teilnahme an dem Rennen. Jan Roggenhofer wurde in seinem ersten Rennen über die Marathondistanz zwar Letzter, war aber zuvor noch nie in im Wildwasser unterwegs und freute über die erfolgreiche Beendigung des Rennens. Für den Tagessieg war der amtierende deutsche Meister Nico Paufler (KK Rosenheim) verantwortlich, der der Konkurrenz bei den Herren mehr als acht Minuten abnahm.

 

Zwei Wochen später am 3.10. veranstaltete der Straubinger Kanu-Club bereits zum 54. Mal die Straubinger Rundenrekord-Regatta. Insgesamt kämpften hier etwa 50. Teilnehmer um Siege in einem Sprint- und danach in einem Classic-Rennen. Hier waren der KCK mit den vier Startern Jan Roggenhofer, Ludwig Häckl, Günter Bachhuber und Sophia Gruber in den Leistungsklassen vertreten. Der Lauf im Classic-Wettbewerb zählte als bayerische Meisterschaft. Die Kelheimer belegten die Plätze zwei und drei in der Herren-Wertung des Kajak-Einers. Sophia Gruber wurde 2. Bayerische Meisterin. Günter Bachhuber wurde Bayerischer Meister im C1-Classic. Im Touristenrennen wurde Bernd Ziegelmeier außer Konkurrenz Erster.

Nach Absage fast aller Veranstaltungen am Anfang des Jahres wurde der Saisonendspurt für die Kelheimer Rennsportgruppe noch ein voller Erfolg. Rennsportbeauftragte Sophia Gruber war mit den Ergebnissen der Sportler hochzufrieden. Auch das Gruppentraining am Samstag wurde dieses Jahr regelmäßig abgehalten.

Die weiteren Ziele für die nächste Saison sind das Aufrechterhalten des gemeinsamen Trainings und die Teilnahme an nationalen und internationalen Rennen. Weiter sind Trainingsneulinge vom Anfänger/-in bis zum Erfahrenen Paddler/-in immer willkommen. Boote und Paddel können vom Kanu-Club Kelheim ausgeliehen werden, um erste Erfahrungen im Rennboot zu machen. Alle sind herzlich eingeladen beim Training am Samstag vorbeizuschauen.

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